Laut einer Grafik, die von der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) veröffentlicht wurde, wird Social Media vor allem von Menschen mit höherem Bildungsgrad genutzt. Das könnte erklären, warum einem von allen Seiten her wahnsinnig kluge Ratschläge an die Rübe knallen. Nirgendwo ist die Dichte an Patentrezepten mit Gelinggarantie für ein glückliches und erfolgreiches Leben höher und nirgendwo werden hohle Kalendersprüche und ausgelutschte Floskeln souveräner als der Heilige Gral gereicht. Wer profitiert davon? Menschen wie Becky Bloomwood. Und wer fällt darauf rein? Dussel wie ich.

#enthält Klischees, Ironie u. Desillusionierung

Kennt ihr diese Phasen, in denen der gesunde Menschenverstand mal kurz verreist und euch alleine lässt? Oder diese Phasen, in denen ihr euch in etwa so verloren und orientierungslos wie ein Reiskorn im Nudelsalat fühlt? Was auch immer ihr während dieser Tage oder Wochen tut – hütet euch vor „dem Netz“, denn sonst landet ihr möglicherweise in einem der Netze, die Menschen wie Becky Bloomwood aufgespannt haben…

Rebecca (Becky) Bloomwood… ihr erinnert euch vielleicht an die Story von Sophie Kinsella um die chaotische „Schnäppchenjägerin“ – im Original erschienen im Jahr 2000? Becky, Shopaholic erster Güte und somit chronisch pleite und total überschuldet, arbeitet ausgerechnet für das Finanzmagazin „Successful Saving“ und verdient ihren Lebensunterhalt damit, den Lesern in Geldfragen kompetent zur Seite zu stehen. Was für ein Schwachsinn, dachte ich damals. Total überzogen. Mittlerweile denke ich: Heute würde sie wohl bloggen, für ein Onlinemagazin schreiben oder sehr erfolgreich ihr eigenes Onlinebusiness hochziehen…

Selfmade: Experten 2.0

Während es für Menschen wie Becky in der Prä-Internet-Zeit gar nicht mal so einfach war, sich als Experte zu profilieren, ist das heute sehr viel leichter, denn am Anfang steht einfach nur die Entscheidung:  Ich möchte mein Wissen mit anderen teilen Ich bin ein Experte. Es ist schließlich – wie so oft – einfach nur eine Frage des Wollens und Fachidioten gibt es eh genug. Wichtig für angehende Experten 2.0 sind vor allem zwei Dinge: Fachwissen  Eine stylishe Website und ein Instagram-Auftritt, der vor Mehrwert nur so strotzt. 

#1 Die Website…

Bezüglich der Websitetexte sind Herz, Seele und Sachverstand gefragt ist excellentes Copywriting gefragt. Gelungene Websitetexte ködern die Zielperson mit verheißungsvollen Versprechungen. Etwa: „Ich verfüge über magisches Gemeinwissen- werde Teil meines exklusiven Inner Circles“ oder „Ich verrate dir mein Erfolgsgeheimnis – abonniere jetzt meinen Newsletter und werde auch ein Insider!“

Damit die Zielperson auch wirklich rafft, auf was für eine Diamantenmiene sie da gestoßen ist, arbeitet der Experte 2.0 mit subtilen Blickfängen. Also mit diesen pastell- oder knallfarbig unterlegten, im Sekundentakt aufploppenden Aufforderungen, die das cleane Design ad absurdum führen. Etwa: „Werde Teil unserer tollen und unglaublich exklusiven Community!“ oder „Fordere deine E-Mail-Serie für Insider an, gratis!!!“ Erlaubt ist alles, was ein bisschen nach Geheimbund klingt. Also suggeriert, dass da ein schwunghafter Handel mit persönlichkeitsentfaltenden und seelenerweiternden Insiderinformationen am Gange ist, die einen auf die nächste Stufe katapultieren. Die Zielperson, die zum Schlage derer gehört, die ohne mit der Wimper zu zucken noch das fünfzigste Buch mit dem Nährwert von Toastbrot liest und nach jeder Seite hoffnungsfroh auf die Erleuchtung wartet, ist sehr interessiert. Und gleich hängt sie vollends am Haken… dank Instagram.

#2 Der Instagram-Account…

Die Rede ist natürlich nicht von irgendeinem Instagram-Auftritt, sondern von einem, der vor Mehrwert nur so strotzt – also ein digitales Äquivalent zu Omas Abreißkalender ist. Der ideale „Experte 2.0“-Instagram-Account enthält nicht nur eine optimal auf die Zielperson abgestimmte und ideal zur eigenen Marke passende Bildsprache, sondern auch lebensverändernde Impulse und Fragen, die die Zielperson mit der Präzision eines von Robin Hood geschossenen Pfeils treffen. Kluge und klare Einsichten, die das Hirn der Zielperson fluten wie Schmelzwasser einen Gebirgsbach. Und Fragen, deren brachiale Klarheit ein Erdbeben im Inneren auslöst. Etwa: Bist du glücklich?

Der Experte 2.0 weiß, dass das alles total authentisch rüberkommen muss, sonst hat es sehr viel vom drögen Mr. Collins aus „Stolz und Vorurteil“. Der unterwürfige und höherrangigen Personen bis zur Selbstaufgabe huldigende Mr. Collins hat nämlich die Angewohnheit, kleine Komplimente und reizende Höflichkeiten zu archivieren, um sie dann bei erstbester Gelegenheit möglichst unvorbereitet und aus dem Moment heraus anzubringen – was ihm nur selten gelingt. [Genau genommen war Jane Austen somit übrigens die Erste, die verstanden hatte, wie man auf Twitter erfolgreich wird…]

E-Books, Freebies, i-Tüpfelchen…

Um die durch die Mega-Website und den Hammer-Instagram-Auftritt angelockte Zielperson endgültig gefügig zu machen zu überzeugen, stellt der Experte 2.0 ein „kleines“ E-Book (oder Freebie) bereit, das die Leser kostenlos runterladen können – aber nur, wenn sie dafür mit ihrer E-Mail-Adresse bezahlen, um künftig 24/7 mit „Expertenrat“ per Mail zugeballert werden zu können. Der fortgeschrittenen Zielperson offeriert der Experte 2.0 ein nicht so kleines, optisch extrem ansprechendes E-Book, das gerade noch in diesem „Na kann ich ja mal ausprobieren“-Preissegment liegt.

Was den Expertenstatus dann endgültig zementiert, ist ein käuflich zu erwerbendes Buch. Ein Buch… ein Denkmal aus Papier… hach… ein „echtes Buch“… seufz… kann schließlich nicht jeder schreiben, so ein Buch. Zumindest war das mal so. Mittlerweile kann dank Self-Publishung eben doch jeder ein Buch schreiben – aber  zum Glück weiß das noch nicht jeder.

Die Königsklasse des Expertentums 2.0 sind Onlinekurse. Oder Coachings. Oder beides! Und das i-Tüpfelchen der Königsklasse: Onlinekurse für (angehende) Coaches, basierend auf Luft, Liebe und dem unbedingten Willen, wie auch immer geartete Einnahmen zu generieren … und… äh… Fachwissen?! na was auch immer. Schöne Kursideen sind: „Rhabarberrhabarber Floskelgeschwader“ oder „So erstellst du in 5 Schritten einen Onlinekurs, dem man nicht anmerkt, dass du eigentlich gar nichts zu sagen hast“ oder „Eben noch Life-Coach für Selbstliebe, jetzt Finanzexperte – so gelingt der Wechsel glaubwürdig und authentisch“

Wissen Inszenierung ist alles!

Das Mantra der Stunde für Experten 2.0: Fachwissen ist alles! Inszenierung ist alles! Wer felsenfest davon überzeugt ist, Experte zu sein und das entsprechend rüberbringt, der ist auch einer, da gibt’s nix und da lässt man sich auch nichts aus- oder einreden. Wen interessieren schon diese Ehrgeizlinge, die sich allen Ernstes durch ein laaaangatmiges Studium gequält haben oder auf irgendwelche Diplome oder Zertifikate verweisen. Pfft. Man kann sich schließlich alles kaufen anlesen oder ein paar Wochenend-Workshops machen. Auch auf die Gefahr hin, dass Neidhammel, die ihre Felle wegschwimmen sehen, dann fiese Sachen über einen sagen. Etwa, dass sich jeder  Coach Experte 2.0 nennen kann, weil die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist und die „Ausbildung“ nur selten Hand und Fuß hat. [1] Oder dass manche gar, und das ist wirklich richtig fies, von einer „unbewussten Inkompetenz“ mancher Coaches schwafeln –  so wie Madeleine Leitner (Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin), die darauf verweist, dass es diverse Coaches gibt, „die noch nicht einmal wissen, was sie nicht wissen.“ [1] Aber was weiß die schon?

Und mal ehrlich: Was man nicht weiß, macht einen ja nicht heiß, nicht wahr? Die Hauptsache ist doch, dass man selbst von sich überzeugt ist und dementsprechend andere überzeugt (self-fulfilling prophecy!). Also nochmal zum Mitschreiben: Es ist alles eine Frage des Fachwissens der Inszenierung. Der Experte 2.0 sagt sich: Ich muss nicht der Mond sein – es reicht, wenn ich der Finger bin, der zum Mond zeigt. Und wenn der Experte 2.0 gerade nicht damit beschäftigt ist, zum Mond zu zeigen, verweist er frei- und ausgiebig immer mal wieder auf die Erfolge, die er bereits eingefahren hat, kann ja schließlich keiner nachprüfen…

Die Pest 2.0 oder: Neidhammel, blöde…

Da der überdurchschnittliche Experte 2.0 erfolgsmäßig abgeht wie Schmitz‘ Katze, sind die Neidhammel nicht weit. Der Experte 2.0 weiß selbstverständlich, wie er mit dem Affront umgeht, dass jemand nicht wie frisch lobotomiert an seinen Lippen hängt. Höflich-interessierte Nachfragen – und seien sie noch so sachlich und unemotional vorgebracht – wertet der Experte 2.0 generell als Frontalangriff auf die eigene Person. Und dementsprechend reagiert er gar nicht oder sehr von oben herab und dabei so frostig, dass die Tiefkühltruhe daneben den Charme einer finnischen Sauna versprüht. Gibt die renitente Ex-ZielPerson schockgefrostet, wie sie nun eigentlich sein sollte, immer noch keine Ruhe und zweifelt gar die fachliche Kompetenz des Experten 2.0 an, wird es Zeit für allseits beliebte Online-Eso-Totschlagargument. Etwa:

  • Bist du gerade ein wenig frustriert?
  • Du bist doch nur neidisch.
  • Bewertest du mich? Wie uncool…

Und zur Not greift der Experte 2.0 auf das zurück, womit Versicherungen oder Kosmetikunternehmen seit jeher sehr erfolgreich agieren, und zückt die auf Angst und/oder Aberglauben zielende K.O.-Keule. Mit dem Verweis auf das Gesetz der Anziehung klappt nämlich auch dem lästigsten Zeitgenossen die Klappe zu. Und ein pseudobesorgtes „Deine Vibes scheinen gerade sehr negativ zu sein, du weißt aber schon, dass das dem Gesetz der Anziehung zufolge echt problematisch ist? Bei den Signalen, die du dem Universum sendest, solltest du dir ganz schnell einen Sturzhelm aufsetzen und eine Risikolebensversicherung abschließen, Liebes!“, dürfte endgültig für Ruhe sorgen.

Jeden Morgen steht ein gehirngewaschener Dussel auf…

Ich zum Beispiel. Denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich im letzten Jahr doch manipulierbarer war, als ich das gedacht hätte. Mein Problem ist ja, dass ich oft weiß, was ich nicht weiß und das ist ziemlich viel und es fühlt sich nicht gut an. Nun gibt es Bereiche, in denen ich den Kampf aufgegeben habe wozu gibt es Taschenrechner?! aber anderswo ist mir schon daran gelegen, mein bestes Ich freizulegen. Somit war ich natürlich gefundenes Fressen für Pseudo-Experten, deren Inszenierung mich ansprach. Wusste ich bis eben noch nichts von diesem Kurs oder E-Book, war ich kurz darauf felsenfest davon überzeugt, ohne nicht mehr leben zu können. Oder zumindest nicht besonders gut. Und so ging das… von Buch zu Buch und von Online-Kurs zu PDF…

Nun kann ich ja so einiges über mich sagen und manches davon ist nicht besonders freundlich, aber ich bin kein kompletter Idiot. Ich kann mich also durchaus für einige Zeit in eine Sache reinsteigern, wovon ich gerne und ausgiebig Gebrauch mache, aber irgendwann – mal früher, mal später, meistens später – ist es dann auch gut. Und dann reibe ich mir verwundert die Augen und frage mich: „Sag mal, geht’s noch?“ Die Antwort lautet bei dieser Fragestellung natürlich fast immer: „NEIN, du dumme Nuss. Aber schön, dass du das auch schon merkst.“

Die Scheinwelt inmitten der Scheinwelt…

Ich ging drei Experten 2.0 ins Netz. Die Inszenierung war durchaus überzeugend, wenn man denn – wie ich zu dem Zeitpunkt- nicht willens war, ein wenig am Lack zu kratzen. Oder sich – mittlerweile leicht gehirngewaschen – kritisches Nachhaken schlichtweg verkniff. Das Raffinierte an Experten 2.0 ist ja, dass selbst die, die mantraartig ein Growth-Mindset predigen, gewissermaßen ein gehirnwäscheartiges System im pastellfarbenen Kleidchen erschaffen haben, das im Inneren erschreckend schwarz-weiß daherkommt. Bist du nicht für mich (weiß), bist du gegen mich (schwarz). Und wenn du nicht anstandslos alles frisst, was ich dir vorsetze, dann hat das nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun – sondern mit einer ganz unguten Mischung aus negativen Vibes, Neid und piefiger Kleingeistigkeit.

In einer Scheinwelt namens Instagram (oder Facebook) haben die Experten 2.0 mittlerweile eine weitere Scheinwelt etabliert, die dazu führt, dass sich völlig normale, klar denkende und mitten im Leben stehende Menschen Frauen fragen, ob sie noch „normal sind“ oder „richtig ticken“, nur weil sie nicht permanent so leicht und locker drauf sind wie ein frisch zubereitetes Soufflé. Oder weil sie nicht nicht jeden Tag von morgens bis abends von (Self)Love, Body Positivity und Happiness erfüllt sind wie irgendein Influencer, der damit gutes Geld verdient. Weil sie tatsächlich auch mal einen miesen Tag haben – oder… Skandal… sogar mehrere. Hintereinander. Oder weil sie Dinge hinterfragen und sie tatsächlich… uiuiui … bewerten…

Bewerten… gilt in gewissen Kreisen ja mittlerweile auch als eine der Todsünden schlechthin. Warum nur? Wie soll ich denn etwas gemäß meines Wertesystems einordnen können, wenn ich es für mich nicht bewerten darf? Bewerten bedeutet laut Wikipedia ja nichts anderes, als:

„Unter Wertung bzw. Bewerten versteht man Überlegungen und Feststellungen, wieweit ein Vorgang oder Sachverhalt, eine Eigenschaft von Objekten bzw. Personen oder eine Idee mit damit verknüpfbaren Wertvorstellungen übereinstimmt.“

Gute Sache, dieses Bewerten – vor allem, wenn man ein funktionsfähiges Gehirn hat sich nicht ständig über den Tisch ziehen lassen möchte. Statt mich also als der normal denkende Mensch zu fühlen, der ich war bin, der sorgsam beurteilt und prüft, was in sein Wertesystem passt und für ihn relevant ist, fühlte ich mich (massiv gehirngewaschen und stundenlang durchgeschleudert) eher wie eine Ausgeburt piefiger Kleingeistigkeit. Erfüllt von negativen Vibes, die aus jedem Knopfloch dringen…

Lehrgeld und gesunder Menschenverstand…

Das Ende vom Lied: Als mein gesunder Menschenverstand mal wieder bei mir vorbeischaute, dachte ich: Alles okay mit dir. Du bist völlig normal – wir können nun mal nicht alle so tiefenentspannt sein wie der Dalai Lama Experten 2.0. Allerdings musste ich mir leider eingestehen, dass ich umsonst (aber nicht kostenlos) zwei E-Books (von denen eines überwiegend bereits veröffentlichte Blogposts enthielt), einen eher businessorientierten „Kompaktkurs“ (aka eine knapp 90-seitige PDF) sowie eine Videopräsentation (die zu 90% aus Allgemeinplätzen bestand) und ein Buch (Self-Publishing, gestrickt aus 50% Selbstbeweihräucherung und 50% Floskeln) gekauft habe.

Fazit ausnahmslos: Je tougher die Selbstinszenierung und je besser das Copywriting, desto mauer das fertige Produkt. Ja, ich konnte aus allem 1-2 nette Ideen ziehen, aber ich finde selbst in einer stinknormalen Frauenzeitschrift oder in einer Pilcher-Schmonzette was, was ich verwerten kann, die Lorbeeren hefte ich mir also selbst ans Revers. Bleibt die ernüchternde Feststellung, dass durch die Bank weg nichts von dem, was ich käuflich erworben habe, das Geld wert war – mit Fachbüchern für den entsprechenden Bereich wäre ich vermutlich günstiger und ganz bestimmt weitaus besser gefahren.

Passend zu der Erkenntnis, dass ich im letzten Jahr scheinbar mal wieder eine echt verhaltensoriginelle Phase hatte, kam mir auch ein wunderbarer Merksatz auf mymonk unter (Der Experte studiert, der Scharlatan inszeniert … vor allem sich selbst.), den ich für meine Zwecke leicht anpasse:

Der Experte studiert, der Experte 2.0 inszeniert – vor allem sich selbst.

Und noch mal zu eingangs erwähnter Grafik: Während in den meisten untersuchten OECD-Ländern gebildete Schichten eher dazu tendieren, Social Media zu nutzen, ist es in Deutschland genau andersrum. Weiß jeder, der schon mal auf Facebook oder in den Kommentarbereichen verschiedener Onlinemagazine unterwegs war.

Ich lese übrigens seit geraumer Zeit wieder sehr viel mehr Bücher und folge online sehr viel weniger Menschen. Mag sein, dass es mir so nie gelingen wird, mein bestes Ich freizulegen, da mir die entscheidenden Tools entgehen. Aber ich verrate euch was: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß… ;)

 

Anmerkung: Ich habe nichts gegen „das Internet“. Das kann eine unterhaltsame und nützliche Sache sein, ich kann und mag nicht mehr ohne und habe mich selbst schreibendeweise 10 Jahre durchs Netz geschlagen (und mich dabei gelegentlich wie Becky Bloomwood gefühlt). Aber mittlerweile denke ich immer öfter an die Geschichten um den Baron Münchhausen oder an „Des Kaisers neue Kleider“ – und da rede ich nicht(!) von Experten, die mit der Zeit gehen und sich eine Website oder Social-Media-Präsenz zulegen. Das ist gruselig, was da mittlerweile auf Instagram, Pinterest oder Facebook abgeht, wenn man sich versehentlich in eine dieser „Experten 2.0“-Filterblasen verirrt…

 

Quellen: 

  • [1]https://www.wiwo.de/erfolg/fehlende-ausbildung-die-unbewusste-inkompetenz-von-coaches/19906980.html
  • [2]http://kosmos.welt.de/2015/03/social-media-ist-in-deutschland-eher-sache-der-ungebildeten/
  • [3]https://mymonk.de/schwindler/