Zuerst mal: Ich bin weder Coach noch Therapeutin. Ihr sollt weder mein E-Book ordern noch meinen Newsletter bestellen oder meinen Onlinekurs kaufen, weil nichts davon existiert (und auch nie existieren wird) und ich demzufolge auch kein Interesse an eurer E-Mail-Adresse habe, ich besitze selbst genug davon. Momentan sechs, um genau zu sein. ;)

Ich blogge hier einfach nur aus Lust an der Freude, weil ich ohne das Schreiben nicht leben kann und ich habe es wirklich versucht. Fakt ist auch, dass ich seit Jahren (tatsächlich seit Jahren, auch wenn ich das nicht gerne zugebe) wie ein Informationsstaubsauger alles rund um die Bereiche Persönlichkeitsentwicklung, Selbstliebe und Selbstakzeptanz aufsauge. In den letzten Jahren kamen auch noch Selbstoptimierung(swahn), (Un)Achtsamkeit und Zeitgeist (Social Media) dazu. Und da ich mir Dinge gerne schreibend erschließe, teile ich das hier mit euch. Mal mit mehr, mal mit weniger (Selbst)Ironie gewürzt und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben. Wenn ihr also zum Lachen eher in den Keller geht, ist das definitiv kein Blog für euch. Wirklich nicht.

Dieses Blog ist für euch…

… wenn ihr nicht alles immer so bierernst nehmt. Auch nicht euch selbst. Und wenn ihr euch auch immer mal wieder fragt:

⇒ Wie viele Artikel und Ratgeber ihr noch lesen müsst, ehe aus angelesenem Wissen endlich angewandtes Wissen wird.

⇒ Warum es in der Komfortzone so unglaublich kuschelig und gemütlich ist und sie an einem pappt wie ein altes Kaugummi.

⇒ Wie ihr eigentlich sein könntet, wenn es euch nur ein bisschen öfter gelingen würde, über euren Schatten zu springen.

⇒ Warum ihr das jetzt wieder getan habt, obwohl ihr es doch eigentlich besser wisst.

⇒ Warum neue Gewohnheiten schneller verschwinden, als ihr „Ha, jetzt habe ich’s gepackt!“, rufen könnt.

⇒ Wie das Paketklebeband in den Kühlschrank kommt (Antwort: Magie? Möglicherweise geht es euch aber auch wie mir und ihr habt es selbst da reingelegt, als ihr geistig gerade mal wieder nicht ganz bei der Sache wart…) und warum ihr so oft im Standby-Modus lauft.

Ertappt? Ein bisschen? Das tut mir zwar leid für euch, aber wir dürften ziemlich oft auf einer Wellenlänge liegen. Dieses Blog liefert euch weder Patentrezepte noch die ultimative Geling-Garantie. Aber vielleicht findet ihr hier den einen oder anderen Gedankenanstoß. Oder das Puzzleteilchen, das euch schon so lange gefehlt hat. Also, schaut euch um, fühlt euch wohl und habt beim Lesen den Spaß, den ich beim Schreiben hatte.

Warum Lovely Raisin?

Weil Rosinen für mich gleichbedeutend mit der „Liebe auf den zweiten Blick“ sind. Bis vor kurzem habe ich sie nämlich fein säuberlich aus jedem Müsli sortiert, die Rosinen. Auch sonst brauche ich gerne mal einen zweiten Anlauf, ehe sich mir der Reiz einer Sache erschließt – etwa Yoga, Achtsamkeit und Meditation, Sport, meine liebste Creme, Schokolade (okay, das war gelogen) und sogar „Sex and the City“ und „Harry Potter“.

„Sex and the City“ habe ich nach der ersten Folge für lange Zeit verworfen – mittlerweile kann ich die Synchronsprecherin für alle Folgen und nahezu alle Charaktere geben. Und auch „Harry Potter“ hielt ich anfangs für ziemlich überbewertet, als ich das erste Buch gelesen hatte. Mittlerweile kann ich die Filme auswenig mitsprechen und selbstverständlich habe ich die Bücher mehrmals gelesen. Ja, alle. Das Prinzip ist klar? Ich brauche einfach immer ein bisschen länger, ehe ich Gefallen an einer Sache finde. In diesem Sinne: Lovely Raisin – auch Rosinen können zauberhaft sein… wenn man ihnen eine zweite Chance gibt. ;)

Darüber hinaus ist der Name Lovely Raisin noch aus einem zweiten Grund klug gewählt. Da ich Baujahr 72 bin, ist das hier streng genommen eigentlich ein Ü40-Blog [allerdings habe ich’s nicht so mit Zahlen und Daten] und wir werden ja alle nicht jünger. Und wenn ich eines Tages in mein von Falten zerfurchtes Gesicht schaue, dann möchte ich nicht böse, frustriert und verbittert aussehen. Sondern so, wie nur Menschen aussehen können, denen die Worte Mitgefühl, Verständnis, Dankbarkeit, Freude und Liebe ein Begriff sind. Kurz und gut: Es würde mir sehr gefallen, eines Jahres wie eine „entzückende Rosine“ auszusehen. ;)

Wer, wie, was?

Mein Name ist Anna Sabine und wenn ich nicht schreibe oder lese, spiele ich wahrscheinlich mit dem Grafiktool Canva rum oder fröne meiner „Harry Potter“-Sucht. Dazu gesellen sich eine ausgeprägte Pasta-Leidenschaft sowie eine mittelschwere Kaffee-Abhängigkeit. Ein Tag, der nicht mit einem Kaffee beginnt, ist ein schlechter Tag und da helfen mir weder Yoga noch Meditation oder eine Änderung der Sichtweise, aber frau wächst an ihren Aufgaben. Wenn ich nicht durchs World Wide Web reise, das ich seit fast 20 Jahren erkunde, lebe ich mit Mann, Sohn und einem Balkoneichhörnchen in Berlin.

Autorin